Termine

Jun
29
Fr
2018
Eröffnungsveranstaltung mit Vernissage zur Kunstausstellung
Jun 29 um 19:00

Eröffnungsveranstaltung und Vernissage

Einfach und unspektakulär wird die Eröffnung der Erinnerungswoche sein. Keine langen Reden, Musik von der Flötengruppe der Karl-Schubert-Werkstatt aus Filderstadt und von Markus Ege, Arkordeon. Eine Einführung zum Bilderzyklus aus Malerei und Materialbildern >>Kinder, wir machen einen Ausflug! Die Kinder und der Tod<< von Mechthild Schöllkopf-Horlacher. Sie thematisiert die Ermordung von Kindern durch das NS-Regime – der Kinder von Izieu, Ernst Lossa und seine Freunde von Irrsee/Kaufbeuren, den Kindern vom Bullenhuser Damm, aus Rexingen sowie der „Kinderfachabteilung“ Stuttgart.

Die Bilder zeigen nicht die Gewalt, die Brutalität oder extremen Tatumstände, sondern versuchen fein und sensibel eine Annäherung an die Kinder in ihrer individuellen Art und ihrem Kindsein. Das Erschrecken findet erst im Kopf des Betrachters statt, wenn er die Begleitinformationen zu den Verbrechen an den Kindern liest.

( geplant: Einsatz von Gebärdendolmetscher )

Jun
30
Sa
2018
3 Skulpturen
Jun 30 um 10:00 – Jul 7 um 17:00

Susanna Giese wurde 1970 in der Dokumenta-Stadt Kassel geboren. Nach einem ‚Sozialen Jahr‘ und der Geburt Ihrer vier Kinder studierte Susanna Giese Bildhauerei an der EMK Freiburg. Es folgte ein Studium der Kunstpädagogik in Stuttgart sowie eine Ausbildung zur pädagogischen Begleiterin am JKI Nürtingen. Susanna Giese arbeitet mit großer Behutsamkeit, schon bei der Auswahl ihrer Materialien. Drei Arbeiten stellt sie der Erinnerungswoche „Schlaf, Kindlein, schlaf, …“ zur Verfügung: Nur eine Rose als Stütze“, Material: Eiche, Maße: 185x 50x 50cm, „Schlaf Kindlein schlaf“, Material: Cernit/ Textil/ Seide/ kleines Polster/antike Puppenschiffschaukel , Maße: 78x 70x 40 cm, „ Kleiner Kosmos“, Material: Cernit/ Textil/ Bienenwachs/ Eisenring, Maße: 40x 40x 8cm

Mitgliedschaft im
VBKW (Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler Württemberg)
BfB (Berufsverband freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg)
Lebt und arbeitet in eigenem Atelier in Stuttgart.

Kunstausstellung – „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod
Jun 30 um 10:00 – Jul 7 um 18:00

Die Malerin Mechtild Schöllkopf-Horlacher (1940 in Stuttgart geboren) beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Schicksal von verfolgten Kindern im Nationalsozialismus. Daraus sind ihre Bilder entstanden, die an die ermordeten Kinder von Izieu, von Irsee, vom Bullenhuser Damm, aus Mulfingen, aus Rexingen und aus Stuttgart erinnern. Es geht ihr dabei nicht um eine „Dokumentation des Grauens“, vielmehr will sie die Sehnsüchte und die Träume der Kinder, ihre Zerbrechlichkeit und ihre Sorglosigkeit in Unkenntnis ihres Schicksals, malerisch sichtbar machen. Die Pastell- und Materialbilder werden mit Informationstexten ergänzt, die berichten, was mit den Kindern geschehen ist und wer die Täter waren.

Tanzperformance Bewegungschiffren
Jun 30 um 16:00 – 17:00

Tanzperformance

„Andersmenschen“ „Schlaf Kindlein schlaf…“

Begegnung zwischen zwei Welten, zwei Menschen, die das Leben auf unterschiedliche Weise

wahrnehmen. Jan, ein Mensch mit Down Syndrom – ein Mensch mit großem kreativem

Potential, tanzt mit Diana Maria Sagvosdkina. Daneben 8 weitere Menschen, die „anders“ sind –

„Andersmenschen“.

Eine Tanzperformance von 10 Menschen mit und ohne Behinderung.

www.bewegungschiffren.de

Theaterperformance La Lune
Jun 30 um 19:00 – 20:00

Theaterperformance La Lune

http://www.theaterlalunestuttgart.de/

Jul
1
So
2018
Kunstausstellung – „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod
Jul 1 um 10:00 – Jul 8 um 18:00

Die Malerin Mechtild Schöllkopf-Horlacher (1940 in Stuttgart geboren) beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Schicksal von verfolgten Kindern im Nationalsozialismus. Daraus sind ihre Bilder entstanden, die an die ermordeten Kinder von Izieu, von Irsee, vom Bullenhuser Damm, aus Mulfingen, aus Rexingen und aus Stuttgart erinnern. Es geht ihr dabei nicht um eine „Dokumentation des Grauens“, vielmehr will sie die Sehnsüchte und die Träume der Kinder, ihre Zerbrechlichkeit und ihre Sorglosigkeit in Unkenntnis ihres Schicksals, malerisch sichtbar machen. Die Pastell- und Materialbilder werden mit Informationstexten ergänzt, die berichten, was mit den Kindern geschehen ist und wer die Täter waren.

Eurythmie – Matinee
Jul 1 um 11:00 – 12:00
Musikperformance „Schön ist die Welt“ – eine Gedenkstunde für die Zukunft
Jul 1 um 17:00 – 18:00

„Schön ist die Welt“ – eine Gedenkstunde für die Zukunft

Irgend etwas bleibt immer zurück, wenn die vergifteten Vorstellungen von Nazis zur Ermordung von Kindern führt. Manchmal sind es Kleidungsstücke oder Spielsachen. Das sind zwar Gegenstände aber dennoch können sie Geschichten erzählen, z.B. von einem Teddybär, der einmal Clara gehört hat. Was auch immer erzählbar ist, es verläuft an den Grenzen der Erinnerung. Das Wortlose der Musik erreicht das Vorsprachliche unserer Empfindungen und des Mitgefühls. In der Musik sind wir ausgesetzt und in der Dauer ihres Klangs darin verhaftet. Musik ist wie ein erzählter Traum, bei dem schon im Reden fühlbar ist, dass es nicht genau das wiedergibt, was den Traum ausmacht. Mit Jugendlichen verfolgen Rike Kohlhepp und Beatrice Büchsel die Spur der Erinnerung an die Euthanasieopfer mit einer dialogischen Beziehung zwischen Musik und einem Spielzeugbär.

www.rike-kohlhepp.de

Rootsmusic – Songs & Balladen mit Stimme, Gitarre, Geige und Flöte
Jul 1 um 20:00 – 21:00

Rootsmusic

Songs & Balladen mit Stimme, Gitarre, Geige + Flöte

Ausgewählte Songs und Balladen, die unterschiedliche Geschichten aus dem facettenreichen Menschsein erzählen; manchmal subtil, poetisch, manchmal sehr offen und direkt – u. a. von Leonhard Cohen, Johnny Cash, Brownie Mc Ghee, Ed Sheeran sowie aus eigener Feder
Jul
2
Mo
2018
Montag – Schließtag
Jul 2 ganztägig

Montag – keine Veranstaltungen – Schließtag des Stadtmuseums

Jul
3
Di
2018
Filmaufführung für angemeldete Gruppen „Nebel im August“
Jul 3 um 10:00 – Jul 6 um 12:00

Sonderaufführungen für Schul- und Ausbildungsklassen, Seniorengruppen, Freizeitgruppen usw. von 10:00 bis 15:00 Uhr möglich – Anmeldung über Projektbüro

Spielfilm „Nebel im August“

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Geführte Besichtigung der Kunstausstellung „Kinder, wir machen einen Ausflug!“
Jul 3 um 10:00 – 15:00

Das Stuttgarter Jugendhaus, Lernort Geschichte, bietet Führungen mit jugendlichen Guides durch die Bilderausstellung  >> „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod << für Schul- und Ausbildungsklassen sowie Jugendgruppen. Anmeldung erforderlich beim Jugendhaus.

Spielfilm „Nebel im August“
Jul 3 um 15:00 – 16:30

„Nebel im August“

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Die Beschäftigung mit den NS-Euthanasieverbrechen durch die Filmkunst und in Form eines Spielfilms ist schon etwas besonderes. Keine spektakulären Bilder, keine dumpfen Nazis in lautem Befehlsmodus sondern eine sensible und ruhige Geschichte, die das Schreckensregime aufzeigen.

Filmdokumentation „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit“
Jul 3 um 17:00 – 18:00

Filmdokumentation

„Gehörlose Opfer der Zwangssterilisation und der Euthanasie in der NS-Zeit“

Die Filmdokumentation der Bundesvereinigung für Kultur und Geschichte Gehörloser zeigt die Lebensgeschichten von einigen gehörlosen Opfern der Zwangssterilisationen und NS-Euthanasie. Der Filmautor Helmut Vogel und der Kameramann Jürgen Endress haben die von Zwangssterilisation Betroffenen an verschiedenen Orten aufgesucht und sie beim Erinnerungsprozess begleitet.

Der etwa 50minütige Film möchte dazu beitragen, dass diese Geschehnisse nicht vergessen werden. Der Film wurde von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert und ist barrierefrei in Deutscher Gebärdensprache/Deutsch mit deutschen Untertiteln.

Hierarchie der Opfergruppen in der bundesrepublikanischen Erinnerungskultur
Jul 3 um 19:00 – 20:30

ein Podiumsgespräch

„Hierarchie der Opfergruppen in der bundesrepublkikanischen Erinnerungskultur.“

Auf dem Podium spricht Prof. Dr. W. Ritscher zur öffentlichen Erinnerungskultur zu den Opfern der NS-Diktatur mit Vertreter*innen vergessener oder auch systematisch unterdrückter NS-Opfergruppen

( geplant: 2. Std. Gebärdendolmetscher )

www.hotel-silber.de

Jul
4
Mi
2018
Akustischer Stolperstein
Jul 4 ganztägig

Jürgen  Czwienk wird in Kooperation mit dem Stuttgarter Stadtmuseum und der Erinnerungswoche „Schlaf, Kindlein, schlaf, …“ einen akustischen Stolperstein im öffentlichen Raum der Stadt Stuttgart installieren. Konkreter Ort und Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben.

Filmaufführung für angemeldete Gruppen „Nebel im August“
Jul 4 um 10:00 – Jul 7 um 12:00

Sonderaufführungen für Schul- und Ausbildungsklassen, Seniorengruppen, Freizeitgruppen usw. von 10:00 bis 15:00 Uhr möglich – Anmeldung über Projektbüro

Spielfilm „Nebel im August“

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Geführte Besichtigung der Kunstausstellung „Kinder, wir machen einen Ausflug!“
Jul 4 um 10:00 – 15:00

Das Stuttgarter Jugendhaus, Lernort Geschichte, bietet Führungen mit jugendlichen Guides durch die Bilderausstellung  >> „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod << für Schul- und Ausbildungsklassen sowie Jugendgruppen. Anmeldung erforderlich beim Jugendhaus.

„Ein Stein für Ernst“ – Gespräch über einen Krankenmord
Jul 4 um 15:00 – 16:00

Ein Stein für Ernst“ – ein Gespräch mit der Nichte eines Euthanasieopfers

Der „Stolperstein“ für Ernst Köhler war der erste in Stuttgart für ein Opfer der NS-Euthanasieverbrechen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus war es dem Bruder des ermordeten Ernst Köhler trotz jahrzehntelanger Bemühungen nicht möglich gewesen, die Todesumstände zu klären. Zu stark war die Interesselosigkeit der Justiz, der Sozialverbände, der Ärzteschaft und der Gesellschaft. Erst seiner Tochter, der Nichte von Ernst Köhler, war es möglich gewesen, die Todesumstände zu erhellen und die Mörder festzustellen.

Einfühlsam wird im Gespräch des Journalisten Dr. D. Heißenbüttel mit Goswinde Köhler-Hertweck, der Nichte des Mordopfers, die systematische Ermordung von kranken und behinderten Menschen durch Ärzte informiert und wie in der Nachkriegszeit systematisch die NS-Euthanasieverbrechen zum Vergessen gebracht wurden.

( geplant: 1 Std. Gebärdendolmetscher )

Barriererfreier Stadtrundgang Stuttgart im Nationalsozialismus
Jul 4 um 15:18 – 16:18

Ein ca. 3-stündiger barrierefreier Stadtrundgang mit Gebärdendolmetscher zu Stuttgart im Nationalsozialismus. Genauer Zeitpunkt und Treffpunkt wird noch angegeben.

Barrierefreier Stadtspaziergung zum Thema NS-Medizinverbrechen
Jul 4 um 15:25 – 16:25

Barrierefreier Stadtspazierung mit Gebärdendolmetscher zum Thema NS-Medizinverbrechen. Treffpunkt und Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben.

„Nur ein kurzes Leben – kindliche Euthanasieopfer in der Literatur“
Jul 4 um 17:00 – 18:30

„Nur ein kurzes Leben – kindliche Euthanasieopfer in der Literatur“

Die Ermordung von Kindern im Rahmen des mörderischen Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten wurde lange Zeit verschwiegen. Erst in den letzten Jahren entwickelte sich, meist auf Grund individueller Initiativen dazu eine Erinnerungskultur, die den Opfern Namen gibt und auch Mahnung sein will.

Auch in der Literatur taucht dieses Thema erst in den letzten Jahren auf, von Ausnahmen wie Franz Jungs Erzählung „Das Jahr ohne Gnade“ einmal abgesehen. Die Veranstaltung mit einem Büchertisch stellt einige Werke von bekannten und unbekannteren Autoren/-innen vor, die sich mit dem Thema Kindereuthanasie in literarischer Form auseinander setzen.

(geplant 1,5 Std. Gebärdendolmetscher)

www.buch-plakat.de

 

 

NS-Medizinverbrechen – ein Podiumsgespräch
Jul 4 um 19:00 – 20:30

Podiumsgespräch zu NS-Kindereuthanasie

( geplant: 2 Std. Gebärdendolmetscher )

www.kbw-stuttgart.de

Jul
5
Do
2018
Filmaufführung für angemeldete Gruppen „Nebel im August“
Jul 5 um 10:00 – Jul 8 um 12:00

Sonderaufführungen für Schul- und Ausbildungsklassen, Seniorengruppen, Freizeitgruppen usw. von 10:00 bis 15:00 Uhr möglich – Anmeldung über Projektbüro

Spielfilm „Nebel im August“

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Geführte Besichtigung der Kunstausstellung „Kinder, wir machen einen Ausflug!“
Jul 5 um 10:00 – 15:00

Das Stuttgarter Jugendhaus, Lernort Geschichte, bietet Führungen mit jugendlichen Guides durch die Bilderausstellung  >> „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod << für Schul- und Ausbildungsklassen sowie Jugendgruppen. Anmeldung erforderlich beim Jugendhaus.

Spielfilm „Ich werde nicht schweigen“
Jul 5 um 15:00 – 16:30

Spielfilm „Ich werde nicht schweigen“,

Die junge Kriegswitwe Margarete Oelkers bringt sich und ihre beiden Söhne als Modellschneiderin 1948 mehr schlecht als recht durch. Die ihr zustehende Kriegswitwenrente erhält sie nicht, weil ihr eine Bestätigung über die Beschäftigung ihres Mannes beim Gesundheitsamt verweigert wird. Als sie deshalb auf dem Fürsorgeamt die Kontrolle verliert, wird sie von Dr. Ahrens, dem ehemaligen Vorgesetzten ihres Mannes, mit der Diagnose Schizophrenie in die Heil- und Pflegeanstalt in Wehnen eingewiesen. Ein ganzes Jahr verbringt Margarete in der Anstalt und wird dort „behandelt“. Nach ihrer Entlassung wird sie unter die Vormundschaft eines Nachbarn mit brauner Vergangenheit gestellt. Traumatisiert kehrt Margarete in ihre alte Wohnung zurück und kämpft um ihre Rehabilitierung und das Sorgerecht für ihre Kinder. Sie fordert von den behandelnden Ärzten eine Bescheinigung, nie an Schizophrenie erkrankt zu sein. Margarete freundet sich mit Antje an, einer jungen Frau, deren Mutter während des Nazi-Regimes in Wehnen verstorben ist. Bald ahnt Margarete, dass in Wehnen mit den Kranken Ungeheuerliches passiert ist. Sie beginnt, die Aufzeichnungen ihres Mannes zu verstehen, der offenbar Vernachlässigung und bewusstes Tothungern ausgewählter Patienten in Wehnen heimlich dokumentierte. Sie sammelt all ihren Mut und stellt Dr. Ahrens zur Rede. Doch Ahrens lässt sich nicht so leicht einschüchtern.

Drama / Kurzfilm, „Heil Emil“
Jul 5 um 18:15 – 18:35

Drama/Kurzfilm, „Heil Emil“

Das Thema dieses Dramas ist das Nazi Euthanasieprogramm „Aktion T4“, ein Deckmantel für die Ermordung von ca. 100.000 Behinderten, da sie für Hitler nur Ballastexistenzen waren.

„Heil Emil“ handelt von einer deutschen Familie, deren Sohn Emil mit dem Down Syndrom geboren ist. Durch einen befreundeten SS-Offizier bekommt der in einer Pflegeanstalt untergebrachte Emil ein paar Tage Heimaturlaub. Helena, seine Mutter, weiß von dem Euthanasieprogramm und inszeniert im Alleingang einen Vermisstenfall, um ihn auf dem Dachboden versteckt zu halten. Als ihr Mann Paul dahinter kommt, versucht sie, ihn davon zu überzeugen, dass Emil in Lebensgefahr schwebt. Zudem lüftet der Nachbar Helenas Geheimnis und verrät die Familie.

Vorgeburtliche Diagnostik – Podiumsgespräch
Jul 5 um 19:00 – 20:30

vorgeburtliche Diagnostik

Information – Gespräch – Wertung

( geplant: 2 Std. Gebärdendolmetscher )

www.kbw-stuttgart.de

Jul
6
Fr
2018
Filmaufführung für angemeldete Gruppen „Nebel im August“
Jul 6 um 10:00 – Jul 9 um 12:00

Sonderaufführungen für Schul- und Ausbildungsklassen, Seniorengruppen, Freizeitgruppen usw. von 10:00 bis 15:00 Uhr möglich – Anmeldung über Projektbüro

Spielfilm „Nebel im August“

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13-jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Geführte Besichtigung der Kunstausstellung „Kinder, wir machen einen Ausflug!“
Jul 6 um 10:00 – 15:00

Das Stuttgarter Jugendhaus, Lernort Geschichte, bietet Führungen mit jugendlichen Guides durch die Bilderausstellung  >> „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Die Kinder und der Tod << für Schul- und Ausbildungsklassen sowie Jugendgruppen. Anmeldung erforderlich beim Jugendhaus.